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Philosophie

 

Was unterscheidet die erfolgreichen Lösungswege von Menschen selbst bei persönlichen Katastrophen von denen, die daran zerknirschen?

Es liegt offensichtlich nicht an der ‚Größe‘ einer Herausforderung, an äußeren Umständen, Bildungsstand, Alter oder Unterstützung. Es liegt an der inneren Haltung. Menschen, die zu innerem Wachstum bereit sind, gehen wenig in Resignation und Ausweichstrategien. Sie suchen gezielt nach Hilfe und Alternativen, nutzen ihr soziales Netzwerk, stellen sich dem Notwendigen, verarbeiten bereitwilliger, überwinden eher Verluste oder ein traumatisches Ereignis und finden zu kreativeren Lösungen. Sie nehmen persönliche Schicksalsschläge und Krisen als Aufgaben wahr, lernen aus den Ereignissen ihres Lebens und entwickeln sich stetig weiter. Die moderne Resilienz-Forschung widmet sich diesem ungeheuren Potential an Selbsthilfekräften in Menschen. Um dieses uns innewohnende ‚Handwerkszeug‘ für jeden Menschen zugänglich zu machen, habe ich das 

 

                         „Das 3-Phasen-Programm der Transformation“

 

entwickelt. Es schafft Überblick über die notwendigen Veränderungs- und Wachstumsschritte, erläutert die einzelnen Aufgaben, sortiert ein (und aus!), ermutigt und regt an, zeigt wichtige Strategien und typische Fallen auf. Gedacht primär als Leitfaden zur Selbsthilfe in Lebenskrisen und an Wendepunkten im Leben ist es auch sinnvoll einsetzbar als Begleiter in einem psychotherapeutischen Prozess. 

 

Dieser Text behandelt die folgenden Punkte:

 

- Verschiedene Auslöser für große Lebensveränderungen

- Inneres Wachstum als Schlüssel

- Transformation - der Wandel von inneren heraus

- Die 3 Phasen einer Transformation

- Der individuelle Weg und Gewinne aus dem Prozess

- Der Nutzen des "3-Phasen-Programms" im Überblick

 

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Verschiedene Auslöser für große Lebensveränderungen

 

Leben ist ein Auf und Ab – wie leicht sagt sich das. Jenseits von Alltags-schwankungen sorgen verschiedene außerordentliche Anlässe in einem Lebensverlauf dafür, dass sich Menschen auf eine ‚Reise‘ begeben, um ihr Leben oft von Grund auf neu zu entwickeln. Wir denken vielleicht zuerst an die unerfreulichen Aufforderungen zum Kurswechsel, einige jedoch sind auch vielversprechend positiv: Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach tieferer Erfüllung in ihren Tätigkeiten und Beziehungen, nach ‚Selbstentfaltung‘, einem achtsamen Lebensstil,  möchten ein Talent oder einen Traum verwirklichen.

 

Lebensübergänge sind zwar oft planbare, vorhersehbare Ereignisse     (z. B. Heirat, Berufseinstieg oder Ruhestand), aber stellen uns dennoch vor neue Aufgaben. Das Bisherige existiert oder gilt nicht mehr. Für die Erschaffung des Neuen müssen wir umdenken, umlernen, umgestalten. Selbst positive Ereignisse können uns verunsichern, wie Studien aus der sogenannten critical incident - Forschung zeigen: Die Geburt eines Kindes kann ein Leben so gehörig auf den Kopf stellen, dass Eltern an den Rand von Ratlosigkeit und Erschöpfung geraten.

 

Persönliche Krisen und Lebensbrüche (wie ein Todesfall, schwere Erkrankung, Unfall, Trauma, Scheidung, Mobbing, Ausbildungsabbruch, Arbeitsplatzverlust, Insolvenz, Umzug, Auswanderung) hebeln oft ohne Vorwarnung das geordnete Dasein aus. Wir sind konfrontiert mit schmerzhaften Verlusten und  verunsichernden, manchmal sogar brutalen und schier unüberschaubaren neuen Situationen und Aufgaben. Diesen Umbrüche mit ihren offenen Fragen fühlen wir uns oft nicht gewachsen und sie wirken lange Zeit nach, in alle Lebensbereiche hinein. Wir wissen: Nie wieder wird es sein wie zuvor.

 

Als dritte Gruppe möchte ich die rasanten Veränderungen in der modernen Welt nennen, denn sie sind immer öfter Auslöser für erhebliche Lebensveränderung. Menschen ‚steigen aus‘ auf die eine oder andere Weise, leise durch ‚innere Kündigung‘ an einen unhaltbar gewordenen Lebensstil oder sichtbarer durch einen freiwilligen neuen Lebensentwurf. Globalisierung, die Informationsflut überbordender Medienlandschaften, rasanter gesellschaftlicher Wandel mit Individualisierung und steigendem Stresspotential in fast allen Lebensbereichen fordern immense Anpassungsleistungen, die wir

nicht unbedingt wollen und oft auch nicht einfach leisten können.

 

Inneres Wachstum als Schlüssel

 

Wie schwierig ‚inneres Wachstum’ jedoch zu vollziehen ist, zeigt sich in der zunehmenden Zahl von Menschen, die psychosomatische Krankheiten entwickeln oder in Krisen und an Lebensübergängen nur zu ‚halben‘ Lösungen gelangen. ‚Das kommt von allein‘ oder ‚Die Zeit heilt alle Wunden‘? Leider nein. Zeit selbst ist nur eine leere Hülle, der wir erst durch Erlebnisse Inhalt geben. Sie bleibt auch nicht stehen und wartet auf uns. Zeit kann, wenn mit neuem Inhalt gefüllt, eine innere Distanz schaffen, aber sie löst selbst kein Problem.

Unsere Psyche ‚verstoffwechselt‘ Unverdaubares nicht einfach. Und zu warten auf eine zufällige Lösung kann zu einer Zerreißprobe werden, wenn zwischendurch die Reserven ausgehen.

 

Es ist JEDEM Menschen möglich, sein Leben wieder neu in die Hand zu nehmen. Wo wir starten ist nicht wichtig, auch nicht an welcher Weggabelung wir stehen, vor welchem Sprung ins Ungewisse oder vor welchem Berg an Schwierigkeiten, sondern DASS wir es angehen. ‚Der Mensch, der den Berg versetzte, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen‘ sagt ein chinesisches Sprichwort.

 

Nur durch eine schrittweise Bewusstseins-Anhebung auf ein höheres Niveau und die ganz praktische Erweiterung von sogenannten Ressourcen (Ziele, Vorbilder, soziale Kontakte und andere äußere Wahlmöglichkeiten, innere Ressourcen wie Analysefähigkeit, Selbst-Bewusstsein und Kreativität) gelingt es, einen erlittenen Verlust auszugleichen oder eine Krise in eine Gewinn-Situation zu überführen. Neues Denken, neue Ideen und neue Lebensinhalte müssen her.

 

 

'Transformation' - der Wandel von innen heraus  

 

Der Begriff „Transformation“ stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts (lateinisch transformare, spätlateinisch transformatio) und bedeutet so viel wie „Umwandlung, Umformung, Verwandlung, Veränderung“. Mit diesem breiten Spektrum wird der Begriff in verschiedenen Wissenschaften wie Mathematik, Physik, Elektronik, Genetik, Linguistik, Recht, Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Soziologie als Terminus mit jeweils spezifischen Bedeutungen genutzt, in der Esoterik beschreibt er eine spirituelle Initiation. Transformation geht weit über „Transition“ hinaus (lateinisch transitio, Übergang, transitare, hinübergehen). Eine psychische Transformation bedeutet also mehr als nur einen ‚Transitbereich‘ zu durchschreiten oder 'zurück zum Vorherigen' zu gelangen.

 

Jedes Wachstum begrenzt sich nicht auf die Loslösung vom Bisherigen, das zu verarbeiten oder zu verabschieden ist, und einen mehr oder minder spontanen Neubeginn, sondern geht erst einmal durch eine längere Übergangsphase. In ihr räumt sich vieles im Inneren auf, richtet sich neu aus und lernt dazu, bevor es sich im Außen wieder zum Blühen entfalten kann.  Die Bewegung geht also zunächst von 'außen' nach 'innen' und dann erst zurück nach 'außen'.

 

Dazu nehme ich gern als Analogie die Reisen der frühen Auswanderer. Sie gingen an einem „alten Ufer“ auf ein Schiff, dass sie über den „Ozean“  hin zu einem ersehnten, aber noch kaum bekannten „neuen Ufer“ brachte. Ohne den ‚Ozean‘ dazwischen wären sie am „alten Ufer“ im vertrauten Fahrwasser ihres Hafens geblieben. Dort bleibt nur die Akzeptanz dessen, was jetzt ist. Damit werden gleich zwei Chancen vertan: die Auflösung von Verlust, Schmerz und Konflikten einerseits und andererseits die Gewinnung neuer Lebensperspektiven, die als Same bereits im eigenen Unterbewusstsein schlummern. Viel ‚ungelebtes Leben‘ liegt in jedem von uns verborgen, es zu heben braucht Mut und eine Entscheidung zu Beginn: sich auf den ‚Ozean‘ zur ‚Überfahrt‘ zu begeben. Niemand kann 'hinüber springen', auch ein 'mehr des Alten' löst nicht das Problem. Alle drei Phasen sind mit bestimmten Aufgaben verbunden, sie können weder ausgelassen noch übersprungen noch an Dritte delegiert werden.

 

Denn der ‚Ozean‘ steht für die innere Arbeit, die Bewegung in das Unterbewusstsein hinein, in dem Dämonen (als Konflikte, teils sehr schmerzhafte Erfahrungen und Ängste), aber auch Schätze (unentdeckte Interessen, Fähigkeiten und Talente) liegen. Aber die uns von Natur aus innewohnende Scheu vor dem Unbekannten mischt sich mit besonderen Herausforderungen ‚auf See‘. Wie wird mich diese ‚Reise‘ verändern? Werden ich dem gewachsen sein? Wer wird mich begleiten? Wissen wir schon, was vor uns liegt und was zu tun ist, verliert sich die meiste Angst davor. 

 

Die drei Phasen einer Transformation  

 

Am „alten Ufer“ ist etwas zu Ende gegangen, meist ausgelöst durch ein Ereignis (oder das Ausbleiben eines ersehnten Ereignisses!). Vielleicht sind auch nicht länger erträgliche Lebensumstände Auslöser für eine Veränderung. Zunächst muss die aktuelle Situation gesichtet und das Problem analysiert werden, wir brauchen Zeit zum Trauern und ersten Verdauen. Die eigenen ‚Ressourcen‘ – Fähigkeiten, gute Bedingungen und Motivation -  wollen aktiviert werden. Wichtig bleiben die Unterstützung in Familie oder Freundeskreis, eine gute Selbstfürsorge und eine Tagesstruktur, die Luft zum Atmen lässt. Zur Bewältigung eines Schocks oder einer akuten körperlichen Erkrankung ist schnell professionelle Hilfe angesagt. Auf jeden Fall ist es Zeit, ins Handeln zu kommen. In der Folgezeit muss wohl oder übel von vielem Abschied genommen, manches wie alte Glaubenssätze und Gerümpel im Keller aussortiert werden. Mit ‚leichterem Gepäck‘ und einer Entscheidung zur Veränderung startet dann die Reise hinaus ins zunächst einmal Unbekannte.

 

Die Weite und Stille des „Ozeans“ finden ihren Wiederhall in einer intensiven Selbstbegegnung. Aus den Tiefen des Unterbewusstseins (des undurchsichtigen, dunklen Wassers) tauchen Erinnerungen, Gefühle und für uns typische gelernte Muster auf, die unsere Wahrnehmung, unser Denken und Bewerten, Fühlen und Handeln im Leben mitbestimmt haben. Im 'Schatten' des bisherigen Lebens liegen aber auch bisher unentdeckte Talente oder neue Interessen. Wir lernen uns selbst immer tiefer kennen, erleben Begegnungen mit anderen Menschen und besondere Ereignisse nun als ‚Hinweisgeber‘ auf dem Weg, erkennen unsere bisherigen Lebensstrategien klarer, auch wie wir immer wieder dieselben ‚Schleifen‘ drehen und Rückfälle bauen. Bisher vielleicht unterdrückte Konflikte tauchen auf, die nun auf Lösung drängen. Es sind Entscheidungen zu fällen und noch einmal geht ‚Gepäck‘ über Bord. Aber wir haben auch die Option, uns so, wie wir uns nun erkennen, anzunehmen und den Blick auf Bedürfnisse, Wünsche und Lebenssinn zu richten. ‚Inseln‘ im Ozean sind wichtige Anlaufstellen für Pausen – das notwendige Auftanken - , aber verführen auch schnell dazu, dort bleiben zu wollen und damit bei unfertigen, halben Lösungen stehen zu bleiben. Krisenmomente – die ‚Stürme auf dem Ozean‘ können uns 'nackt' fühlen lassen und vor die Wahl stellen. Wir müssen um unser Lebensglück kämpfen, manchmal sogar um einen neuen Entschluss für das Leben selbst ringen. In der Mitte des Sturms sind wir ganz auf uns selbst zurück geworfen – und verfügen deshalb plötzlich über größte Kraft und Klarheit. In diesen Momenten (er)finden wir unser Leben neu, lassen unsere ganze Kraft nach oben steigen – und es öffnen sich innere Zukunftsbilder, die nun mit Mut und Entschlossenheit ein ‚neues Ufer‘ am Horizont auftauchen lassen.

 

All dies kann auch leise im Inneren eines Menschen gesehen, in Zurückgezogenheit und über längere Zeiträume, nicht immer für andere ersichtlich und nachvollziehbar. So liegt nach der ‚Selbstfindung’ das Augenmerk darauf, wie sich Veränderungen auch in der gegebenen Umwelt umsetzen lassen. ‚Falsche Freunde’ geben sich zu erkennen über (leisen) Widerstand, manchmal bis zur offenen Sabotage gehend. Besonders Partner, Familie, intime Freunde und Arbeitsplatz sind nun aktiv in den Prozess einzubeziehen, um sie ‚mit ins Boot‘ zu holen. Sie sorgen im positiven Fall für ‚Wind in den Segeln‘ und geben Rückhalt, wenn wir zweifeln.

Mit der Entdeckung einer neuen Vision endet die Phase der ‚Überfahrt‘.

 

Wie auch immer sie sich zeigt – am „neuen Ufer“ braucht die Vision unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe. Denn sie muss erst noch durch einige Prüfungen gehen, um vom Traum über eine realistische Planung bis zur praktischen Realisierung zu gelangen. Aber wenn wir ‚angekommen‘ sind und die Ernte einfahren, werden wir spüren, wofür es sich gelohnt hat. Worin die Früchte bestehen liegt in einem Menschen selbst, niemand kann das vorhersehen oder für einen anderen entscheiden. Manche sind leise wie lächelnde Gelassenheit und unerschütterliche Zuversicht, andere warm wie eine neue Beziehung oder ein gesünderer Lebensstil, einige stark wie ein großes berufliches Projekt oder der Umzug in ein anderes Land.

 

Der individuelle Weg und Gewinne aus dem Prozess

 

Das Leben behält sich seine Überraschungen vor, deshalb wird es kaum so geordnet wie in einem Modell ablaufen. Die Grenzen zwischen den Phasen und den Aufgaben verwischen sich, Lebensthemen sind komplex verwoben, manches muss mehrfach durchgearbeitet werden, bis es erledigt ist. Mancher unterschätzt, wie lange eine große Lebensveränderung dauern kann. Aber auch, wie sie Schritt für Schritt möglich wird - selbst bei einer verzweifelten Ausgangslage!

 

Jeder Mensch geht diesen Weg individuell, in seinem Tempo, mit seinen Strategien. Deshalb ist eineTransformation immer eine subjektive Reise, in der auch ganz eigene Lebenslösungen entwickelt werden. Wer diesen Weg geht, der kommt auch an – vielleicht nicht da, wo er sich anfangs hinträumte, aber immer an einem ‚neuen Ufer‘ mit höherem Bewusstsein und neuen spannenden Lebensinhalten.

 

‚Erfolg‘ bedeutet also weniger ein Ergebnis mit Fakten und Zahlen als vielmehr der Mut zum Anfangen, die Kraft zum Durchhalten und der Stolz, es geschafft zu haben. 'Erfolg' meint die Erhöhung des Bewusstseins für die eigene gewachsene Persönlichkeit und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten - letztlich auch ein neues Bewusstsein für das ‚Wunder des Lebens‘ selbst. Damit geht eine ‚Transformation‘ weit über die reine ‚Reparatur‘ einer Krise hinaus.

 

Im Sinne höherer Qualität und Vielfalt strebt 'Transformation' in Richtung Neuorientierung in wichtigen Lebensbereichen: Selbstfürsorge und Genuss im Alltag, sensible Selbstwahrnehmung und ein von innen kommendes, stabiles Selbstwertgefühl, Authentizität und Entfaltung in Beziehungen und Tätigkeiten, Akzeptanz und Frieden mit der eigenen Vergangenheit, eine neuen Zukunftsvision, auch eine bewusstere gesellschaftspolitische Haltung und die eigene geklärte Lebensphilosophie. Es geht um größere Spielräume, um Freiheitsgrade. Denn es wurden nicht nur ‚Knoten‘ aus der Vergangenheit aufgelöst, sondern neue Blickwinkel eingenommen, Fähigkeiten erworben und Achtsamkeit in der Beziehung zu sich selbst, zum eigenen Körper, zu Bedürfnissen und Grenzen entwickelt. Die Fähigkeit zu Mitgefühl mit anderen ist gewachsen durch die Auseinandersetzung – kein Leben ist ‚einfach‘. Hier und Jetzt haben mehr Kraft und Klarheit gewonnen, es ist wichtiger, etwas Kleines zu tun als von Großem zu reden. Wir sind wieder im eigenen Leben verwurzelt und lassen uns nicht mehr einfach aus der Bahn werfen.

 

 

Der Nutzen des 3-Phasen-Programms im Überblick

 

1. Orientierung

·       Regt die eigene Erklärung für bisher Unerklärliches an

·       Holt den Verstand mit ins Boot, wenn Panik und Impulse hoch

        kochen

·       Verhindert Lähmung, ewig gleiche „Schleifen“ und verlorene

        Lebenszeit

·       Zeigt realistisch die „Kosten“ von Selbsthilfe auf  (Mühe,

        Zeitaufwand, Eigenverantwortung u. a.)

·       Hilft 'Berge' zu entmachten,  Aufgaben zu analysieren und ihre

        Lösung konkret anzusteuern

·       Zeigt wie eine Landkarte den Weg als Ganzes auf, setzt

        Zwischenziele und verhilft so zu neuer Richtungsfindung

 

2. Motivation

·       Erzeugt Hoffnung und offenbart einen tieferen Sinn selbst in

        Krisen, bei Verlusten und Umwegen

·       Bringt in Schwung und aktiviert die eigenen Selbsthilfekräfte

·       Erlöst aus Isolation und Resignation im Opfergefühl,

·       fördert Lösungskompentenz und so auch Selbstvertrauen

·       Erfolgsorientiert, dennoch freiheitlich und sanft in seinen Mitteln

·       Motiviert zum eigenen Ausprobieren und lässt Zeit und Raum nach

         persönlichem Bedarf

 

3. Klarheit

·       Gibt Anregungen, in welche Richtung individuell weitergeforscht

        werden kann

·       Zeigt Fallstricke und häufige Vermeidungsstrategien auf, die zu

        neuen Problemen führen

·       Führt an die persönlichen 'Knackpunkte' heran und motiviert zur   

        gründlichen Konfliktlösung

·       Betont das Wichtige und Notwendige, hilft Überholtes und

        Verzichtbares zu erkennen

·       Erweitert den Blickwinkel, hilft umzudenken und erhöht die

        Effektivität von Strategien

·       Löst "Nebel im Kopf" auf und verhilft zu neuer Orientierung 

 

4. Ganzheitlichkeit

·       Bindet alle Lebensbereiche ein: Gefühle, Verstand, Körper, soziale

        und berufliche Situation, natürliche Umwelt und Spiritualität 

·       Verdeutlicht die Vielfalt des eigenen Lebens, beugt Einseitigkeiten

         vor, bringt das „soziale Mobile“ eines Menschen wieder ins Lot

·       Aktiviert Fähigkeiten wie Kreativität, Intuition, Spielen, die auch

        Muße brauchen

·       Sensibilisiert für die ‚Ausstrahlung‘ von Menschen, Orten und

        Situationen

·       Erhöht die Selbstfürsorge im Alltag und fördert dadurch

        Gesundheit und Zufriedenheit

 

5. Bereicherung

·       Führt an Themen wie Spiritualität / Religiosität, Lebenssinn und 

        Lebensaufgabe heran

·       Fördert das Erspüren von unentdeckten Gaben, Interessen  

        und Genuüssen

·       Sensibilisiert für natürliche Veränderung im Lebensfluss und die

        Aufgaben in verschiedenen Lebensphasen

·       Macht wach für Selbstbestimmung, Autonomie und eigene Ethik ·       Erweckt Wertschätzung und Dankbarkeit für das Leben selbst und

        eine positive Lebensbilanz

·       Führt zu einem neuen Selbstverständnis als Mitbürger (Vorbild

        sein, Verantwortung übernehmen, Mitreden)

 

 Ja, auch eine eine gesamtgesellschaftliche Transformation wäre vonnöten und ich habe durchaus im Hinterkopf, dass viele ‚transformierte‘ Menschen einen Schnellballeffekt auslösen können – einfach durch ihr erwachtes Bewusstsein und Sein.  „Unterschätze nie, was eine kleine Gruppe engagierter Menschen tun kann, um die Welt zu verändern. Tatsächlich ist das das Einzige, was je etwas bewirkt hat.“ (Margaret Mead)

 

Was in unserem kaum noch finanzierbaren Gesundheitssystem immer mehr zur Notwendigkeit wird – der neue Blickwinkel auf (ganzheitliche) Prophylaxe statt (einseitiger) Krankheitsbehandlung – wäre auch im westlichen Lebensstil ein erlösender Richtungswechsel. Sozusagen eine ‚Entgiftungskur‘ vom Haben und vom schmalspurigen Leben und eine (neue) Entdeckung des vielfältigen Seins. Die moderne Gesellschaft scheint uns manche praktische Mühe früherer Generationen abzunehmen. Für alles und jedes werden Dienste angeboten, das Dasein ist mit Luxusgütern oft überhäuft. Aber werden wir wirklich glücklicher, gesünder, reicher oder gar freundlicher? Auf der anderen Seite bezahlen wir mit immer höherer Komplexität und Beschleunigung, ständigem Zwang zur Mobilität und zerfallenden sozialen Systemen, beruflichem ‚hire and fire‘, Bürokratismus und Perfektionismus, wuchernder Konkurrenz und allgegenwärtigem Misstrauen, Überflutung mit oft unwahren und unnötigen Informationen, Raubbau an der Natur, Verführung zu blindem Konsum, Mangel an Achtung vor dem Einfachen und Verlust von Sinn … die Liste scheint endlos und wird vielfach diskutiert. Aber wir müssen es wohl erst am eigenen Leib spüren, wenn wir unsere innere Zentrierung und soziale Verwurzelung verlieren, wenn die Gegenwart uns mit Überforderung und Hektik plagt und die Zukunft mit Angst lähmt, wenn wir mit einem Problem allein dastehen und uns zum ‚Funktionsträger‘ degradiert fühlen, der nur noch an Ausstieg denkt.

 

‚Time out‘ oder ‚Sabbaticals‘ sind in Mode gekommen. Aber führen sie allein schon zu einer gründlichen Veränderung des Denkens und des Lebensstils? Ist der Versuch, mit immer neuen ‚Gesundheitsmitteln‘ nicht auch nur ein ‚mehr desselben‘, während wir uns selbst, unsere Seele nicht mehr spüren? Die Angst vor dem Veränderung zeigt sich auch in der Befürchtung, mühsam aufgebaute (scheinbare) Sicherheiten einzubüßen oder als ‚anders gewordener‘ Mitmensch aufzufallen. Erst wenn immer mehr Menschen ‚anders‘ denken, handeln und leben wollen, wird die notwendige große Welle entstehen, die das gesamtgesellschaftliche Schiff zum Richtungswechsel bringt. Begrüßen wir also Menschen, die sich durch ‚Eigensinn‘ auszeichnen, die so mutig sind, auch praktisch ein Stück ‚auszusteigen‘. Die ihre reine Menschlichkeit als höchste Qualität sehen, die sich aufrichten aus sich selbst heraus, Lebensklugheit entwickeln, tief mitfühlen und aus purer Lebensfreude schallend lachen.   

 

Ich lade Sie herzlich ein zu lebhaften Rückmeldungen und zu Berichten über Ihre persönlichen Erfahrungen mit ‚Transformation‘ (z. B. als E-mail).

 

Vielen Dank für Ihr inneres Mitgehen auf diesem Weg! 

 

Ihre

      Petra Uhlenbrock

 

 

Petra Uhlenbrock

Diplom-Psychologin -

Psychologische Psychotherapeutin

bei

Seminare und Coaching Rhein-Sieg

 


Kontakt:

Tel.:     02241 84 48 222

Mobil:  0157 39 12 18 30

Email:

info(a)petra-uhlenbrock.de


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