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  Auswanderergeschichte

  (Interview) in Neuseeland

 

 


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Faith und Justin - Eine Auswanderergeschichte  

zwischen Südafrika, Sambia und Neuseeland 

 

 

Während meines zweiten Aufenthaltes in Neuseeland lernte ich ein eindrucksvolles Paar mit einem Auswandererhintergrund kennen. Am 8. April 2013 besuchte ich sie in ihrem Haus auf der Nordinsel für ein Interview: Faith und Justin W.

 

Faith, 78 Jahre alt, und Justin, 79 Jahre alt, sind seit  57 Jahren verheiratet. Sie wanderten gemeinsam mit ihren 4 Kindern und deren Familien in den 90er Jahren von Südafrika nach Neuseeland aus. Harmonie, Klugheit, Engagement und eine runde Lebensbilanz zogen sich als rote Fäden durch das Gespräch, obwohl ihr Weg alles andere als eine Wellness-Reise war…

 

- Kindheit in Südafrika

- Sambia: Hochzeit, Kinder und politische Unruhen

- Leben in Südafrika und Krieg

- Die Auswanderung nach Neuseeland

- Leben in Neuseeland

- Der Erfolg einer Familie ...

 

 

 

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Faith beginnt mit ihrer Kindheit:

Geboren bin ich in Durban, Südafrika. Als ich 6 Wochen alt war, zog meine Familie auf eine Farm um, etwa 100 Meilen entfernt von Durban. Das war damals eine weite Entfernung, denn die Straßen waren schlecht und die Autos mussten langsam fahren. So wuchs ich in Ishawe im Zululand in der Provinz Natal auf. Dort ging ich auch zur Schule, allerdings nur bis zur 8. Klasse, denn es gab nicht viele Möglichkeiten, auch nicht beruflich: Verkäuferin oder Krankenschwester.

Justin: Auch ich bin in Durban geboren und blieb dort, bis der 2. Weltkrieg ausbrach. Dann brachte uns die Polizei weg. Es verbreitete sich Panik wegen Angriffen von See aus. Dort lagen feindliche Boote, die schossen, wir hatten Ausfälle und es gab eine Menge Truppenbewegungen. Ich habe noch eine Schwester, meine Mutter ließ sich scheiden, als ich noch sehr jung war, etwa 14 oder 15. Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zum Elektriker. Faith und ich lernen uns kennen, als wir 18 und 19 waren. Und bis heute haben wir eine gute Partnerschaft.

Faith: Ja, wir sind harmonisch miteinander, wir schreien uns nicht an oder werfen uns etwas vor. Als wir uns kennen lernten war ich allerdings mit einem anderen Mann liiert. Und dann passierte die Quallen-Geschichte, sie hat die Dinge geändert (beide lachen).

Justin: Ich wusste schon, dass ich sie will, als ich sie das erste Mal sah. Wir waren beide in einer Jugendherberge (YMCA) an der Küste, ich machte ein paar Tage Urlaub, sie ging von dort aus zur Schule. Ich sah sie mit einem anderen, aber dachte  sofort:  Sie ist meine. Es war einfach die Art wie sie schaute, ihr Lächeln, der Gang. Am Strand sah ich, dass sie sich beim Schwimmen eine Qualle eingefangen hatte, im Badeanzug, und ich ‚half‘ ihr, sie heraus zu fischen. Dann lud ich sie ins Kino ein, aber sagte ihr, sie hätte ihre Eintrittskarte selbst zu bezahlen, denn ich hatte nicht viel Geld.

Faith: Ja, ich bezahlte meine Kinokarte und auch als wir danach noch etwas trinken gingen. Eine sehr romantische Art von Verabredung… (sie schmunzelt). Ich hatte damals noch keine Vorstellung von Familiengründung, war ja selbst noch ein Kind, aufgewachsen auf einer Farm. So ging ich mit und wusste nicht, was passieren würde.

Meine Eltern waren zu der Zeit arm und zogen herum auf der Suche nach Arbeit, denn dort wo wir lebten gab es keine mehr. Ein Onkel hatte mir ermöglicht, zur Handelsschule in Durban zu gehen, wobei ich in der Jugendherberge wohnte, weil es billig war. Dann bekam ich eine erste Stelle, aber blieb dort wohnen, denn meine Eltern hatten überhaupt kein Geld zu der Zeit.

Auf der Farm hatten sie vorher einen kleinen Lebensmittelhandel betrieben. 100 Meter über die Straße war ein Zaun mit einer Sicherheitsschranke, dahinter begann das Gebiet der Schwarzen, der Zulus. Sie kamen zum Laden zum Einkaufen, meine Eltern tranken ihren Nachmittagstee mit ihnen und wir spielten mit ihren Kindern. Oder ich stand hinter der Theke, plauschte mit ihnen und verkaufte ihnen Süßigkeiten, Blumen, Zucker oder was immer sie wollten. Es war normal und wir fühlten uns sicher. Einmal brach ein Schwarzer in den Laden ein. Mein Vater holte seine Flinte und tat Salzkörner hinein und traf damit das Bein des Mannes. Er rief, „Ich werde dich finden!“ Und tatsächlich kam dieser Mann eine Weile später in den Laden mit den kleinen Narben am Bein. Das war alles, was in der Zeit jemals passierte.

Justin: In Amerika hätten sie es ein ‚Reservat‘ genannt, aber hier war das gar kein Thema.

Faith: Mein Bruder hatte schwarze Freunde, einer war sogar ein Prinz der Zulus. Sie blieben noch lange Zeit Freunde, als er heiratete und in Durban als Busfahrer anfing. Diese Freundschaften waren gut für die Schwarzen und gut für uns als Weiße, wir diskutierten auch über Politik und viele andere Dinge.

 

Sambia: Hochzeit, Kinder und politische Unruhen: 

Justin: Als ich nach 3 Jahren meine Lehre abschloss, haben wir bald danach geheiratet. Meine Schwester war mit ihrem Mann nach Sambia gegangen, damals hieß es noch Nord-Rhodesien. Sie luden uns ein und wir fuhren mit unserem Morris Mada zum Urlaub dorthin.

Faith: Damals ließ mein Vater mich nicht einfach gehen, denn wir waren noch nicht verheiratet und mussten sogar einen Freund von Justin als Aufpasser mitnehmen. Aber wir schauten uns um und beschlossen, nach unserer Hochzeit dorthin zu gehen.

Justin: Es war einfach eine Frage des Geldverdienens. Wer in den Kupferminen arbeitete, verdiente das Doppelte und wir wollten etwas Geld machen. Also gingen wir und kamen nach 7 Jahren mit 4 Kindern zurück.

Faith: Die Kinder ‚passierten‘ einfach. Wenn du in einer Minenstadt lebst in der Mitte des Dschungels, dann kannst du wenig unternehmen. Es gab ein kleines Kino mit einem neuen Film jede Woche oder alle zwei, sonst nur Busch. Das Fernsehen kam erst später. Justin musste hart arbeiten, aber wir hatten wunderbare Kinder (bei der Namensauswahl kommt Justin auf einen Großvater zu sprechen, der aus der Gegend von Frankfurt stammte). Die Firma stellte uns ein teilmöbliertes Haus zur Verfügung für eine geringe Miete. So konnten wir doch einiges sparen, und als wir nach Südafrika zurück gingen, reichte es für die Anzahlung für ein Haus.

  

Justin: Wir kehrten zurück, weil die politische Situation schwierig wurde. Es begann in Kenia in den 50er Jahren, dann kamen immer mehr weiße Flüchtlinge aus Belgisch-Kongo. Es war der Beginn der Afrikanischen Unabhängigkeitsbewegungen und sie wollten die weißen Kolonialisten hinaus werfen und zogen von Dorf zu Dorf. Zeitweise nahmen wir auch Flüchtlinge aus Belgisch Kongo bei uns im Haus auf, in Radiosendungen wurde um Freiwillige geworben, die ein Zimmer frei machen konnten. Dann wurde es auch bei uns eng. Eine Frau wurde außerhalb der Stadt mit Benzin übergossen und angezündet. Es gab scheußliche Folterungen - jeder kam in Panik und wollte eine Waffe.

Faith: Da hat Justin mich gezwungen, mit den 3 Kindern, die wir damals hatten, nach Südafrika zurück zu gehen für einige Zeit. Der Jüngste war noch in der Wiege, das war 1961. Er brachte uns 50 km zum Zug und fuhr zurück, denn er wollte weiter arbeiten und später nachkommen. Die Zugfahrt war ein schlimmes Erlebnis, sie dauerte damals 3 Tage lang. Während der Zeit wurde der Notstand in der Gegend ausgerufen und eine Menge Frauen stiegen wieder aus und wanderten zurück, um ihre Habe zu Hause zu retten. Sonst wäre sie von der neuen Regierung beschlagnahmt worden. Ich hatte nur Milchpulver für den Kleinen und einiges Geld, aber das haben sie mir an der Grenze abgenommen, gerade 2 Dollar durfte ich behalten. Das sollte reichen für Essen für die anderen 2 Kinder. Dann kamen wir endlich in Johannesburg an und trafen Justins Cousine am Bahnhof in der Wartehalle. Sie hatte keine Ahnung, nur etwas gehört und kam um uns zu sehen. Sie brachte eine Flasche Milch mit, ich fing an zu zittern als ich es sah. Aber das Glas war rutschig. Es fiel mir aus der Hand und zerbrach auf dem Fussboden – das war eine schlimme Erfahrung. Sie kaufte den Kindern ein paar Kekse und gab mir etwas Geld, denn wir mussten noch weiter nach Durban. Ich erholte mich langsam und Justin nahm sich später Urlaub, kam mit dem Auto und nahm uns wieder mit zurück nach Sambia, denn wir fühlten uns dort zu Hause und die Dinge beruhigten sich etwas. So blieben wir weitere 4 Jahre.

Justin: Es wurde „Buschkrieg“ genannt, der Kampf zwischen den europäischen Kolonialisten und der neuen Regierung. Der Terror schwelte weiter die ganze Zeit und kam zuletzt wieder nah an uns heran.

Faith: Justin sprach schon damals vom Auswandern nach Übersee, aber ich wollte nicht. Unsere ganze Familie war doch in Südafrika und so sagte ich: Das wird in Südafrika niemals passieren. Also gingen wir zurück, das war im September 1963. Ich hätte auf ihn hören sollten. 30 Jahre später begann es auch in Südafrika.

 

Leben in Südafrika und neue Unruhen

Faith: Die Jahre waren ganz in Ordnung. Wir hatten lange nicht so viel Geld wie in Sambia und ich musste eine sehr genaue Einkaufsliste führen. Wir konnten uns nur das Allernötigste leisten, aber gewöhnten uns daran. Die Kinder gingen zur staatlichen Schule, denn die privaten waren sehr teuer.

JUSTIN: Beverly, die Älteste, besuchte später eine Schule für Medizintechnologie. Als unsere 3 Jungs ihren Militärdienst absolvieren mussten, war gerade wieder Kriegsstimmung. Gregory war bei der Marine, Hilton bei den Fallschirmspringern und Stuart in der Luftwaffe. Aus 6 Monaten Militärdienst hatten sie plötzlich 2 Jahre gemacht. Es war die Zeit der russisch-kubanischen Invasion in Südafrika und die Verteidigungsarmee hatte das aufzuhalten, mit dem Segen der Amerikanischen Autorität. Es waren aber gar keine Russen, sondern Kubaner mit russischen Waffen und Fahrzeugen. Unsere Jungs gerieten in diesen Krieg und wurden ‚verheizt‘. Sie überlebten, aber besonders die zwei älteren sahen genug. Wir wussten nur über die Freunde von Hilton, dass er zweimal in harte Kämpfe geriet und froh war, überlebt zu haben. Er zog los als Schuljunge mit 17 und kam zurück mit grauen Haaren. Sie blieben am Leben, aber hatten einen psychischen Schaden. Gregory, der Älteste, stand einem Panzer gegenüber wie David gegen Goliath. 

Faith: (sie wirkt hier sehr angespannt) Wir reden nicht viel über diese Zeit, sondern leben im Jetzt.  - Einmal habe ich Hilton gefragt, ob er jemanden töten musste. Er wurde richtig wütend und sagte: „Wenn du von so vielen Leuten umgeben bist, die alle auf dich zielen, da schießt du einfach und weißt nicht, ob es deine Kugel war oder die eines anderen“. So wissen wir nicht, ob er jemanden getötet hat, nur dass er geschossen hat mit der Absicht zu töten.

Stuart hatte Glück, er war als Fahrer eingesetzt und fuhr durchs ganze Land, kam auch ab und zu hier vorbei und besuchte uns, einmal mit einem großen LKW und einem Boot darauf, mit dem er die Auffahrt der Nachbarn ramponierte. Das war ein Spektakel! Einmal kündigte er an, er würde bei einer großen Militärparade mitfahren und wir hielten nach ihm Ausschau bei den großen Fahrzeugen – da kam er als allerletzter in einem kleinen Jeep (sie lacht).

Später machten die Jungs auch ihre Ausbildungen, aber blieben zu Hause wohnen und brachten noch ihre Freunde mit. Sie bezahlten 35 Rand im Monat für Kost und Logis. Das machten wir nur, um ihnen beizubringen, mit Geld umzugehen und solche Kosten einzuplanen. Aber die Freunde blieben auch für dasselbe Geld, bis ich zwei Jahre später einmal etwas sagte und es dadurch einfacher wurde für uns. Unsere Kinder haben dann alle geheiratet und selbst Kinder bekommen. Ungefähr 1993 wurde die Situation dann aber auch in Südafrika brenzlig.

 

Die Auswanderung nach Neuseeland

Justin: Es gab immer wieder Rassenunruhen, aber nicht nur zwischen Schwarzen und den weißen Europäern, auch mit Indern und all den Mischlingen. Besonders die Inder und die Afrikaner hassten sich. So sprachen wir mit den Kindern und ihren Familien über Auswanderung. Es gab Informationsmaterial und Abende über verschiedene Auswanderungsländer. Unsere erste Wahl war Kanada, aber die Einreise war schwierig und wir hätten alle Französisch lernen müssen. Die zweite Wahl war Australien, aber sie nahmen da bereits keine neuen Immigranten mehr auf. Dann kamen wir auf Neuseeland. Unsere Tochter Beverly und unserer ältester Sohn und deren Kinder konnten sich als erste dafür qualifizieren. Gregory arbeitete als Elektriker in der Marine und bekam einen Job als Projektmanager bei einer amerikanischen Firma hier.

Faith: Es war ein besonderer Tag, als Gregory mit seiner Familie als erster abflog. Als nächste flog Beverly mit ihren 3 Kindern ab. Dann waren wir an der Reihe und ließen unsere 2 anderen Kinder zurück. Das war hart, denn wir wußten nicht, ob es nicht für immer sein würde. Für uns war die Einwanderung leicht. Justin war schon im Ruhestand und wir hatten 2 unserer 4 Kinder in Neuseeland.

Justin: Sie nennen es ‚Familienzusammenführung‘, wenn genug Geld da ist. Die zwei letzten Kinder waren unschlüssig und hatten sich auch noch beruflich zu qualifizieren für die Einwanderung. Es  funktioniert mit einem Punktesystem, in dem berufliche Qualifikation und Stellenaussichten, Alter und Gesundheit eine Rolle spielen. Es dauerte noch 3 Jahre, bis auch sie kamen, aber nicht nur deshalb. Ihre Ehefrauen mussten ja zustimmen und hatten selbst Eltern und Geschwister, die sie zurück lassen würden.

Faith: Wir sind noch einmal zu Besuch dorthin geflogen. Da durften wir nichts über Neuseeland erzählen, das  war ein heißes Eisen. Dann haben die zwei Familien entschieden, nur zusammen gehen zu wollen. Eines Tages kam ein Anruf: Wir kommen alle rüber! Ich dachte erst, sie reden von Urlaub, aber nicht von immer. Ich bin meinen Schwiegertöchtern dankbar, dass sie so entschieden haben. Heute haben sie alle gute Jobs hier. Neuseeland war gut für uns. Ihre Kinder sind heute selbst schon verheiratet und wir bekommen nun Urenkel. Eine Enkelin ist in Australien mit einem Arzt verheiratet und kommt vielleicht bald zurück.

Sicher fiel es damals schwer, nach 29 Jahren das Haus in Durban aufzugeben, da waren wir ja zu Hause. Und ich musste meine Mutter im Altersheim zurück lassen, das tat sehr weh. Ich sah sie nie wieder, sie starb ein halbes Jahr später (Faith weint).

Justin: Es war eine Zeit, in der wir verletzbar wurden und eine Entscheidung zu fällen war.

 

Leben in Neuseeland

Faith: Wir fanden es schwierig, hier Kontakt zu finden. Die Leute sagen zwar: Komm doch mal vorbei! Aber es ist keine ernst gemeinte Einladung. Die Leute sind nicht sehr offen und freundlich, es sieht auf den ersten Blick nur so aus. Wir fanden in all den Jahren nur zwei wirkliche ' Kiwi'-Freunde hier und die sind leider weg gezogen (Kiwi = umgangssprachlich für Neuseeländer). Unsere Kinder nahmen das leichter, besonders Stuart hat eine Menge Freunde. Zum Glück wohnen drei der Kinder heute in der Nähe, was sich eher zufällig über Jobs ergab. Nur Gregory ist noch auf der Südinsel.

Am meisten habe ich unsere Freunde aus Südafrika vermisst. Wir haben uns einfach so besucht, kamen herein auf einen Kaffee und einen Plausch, da brauchte man keine Verabredung. ‚Kiwis‘ machen das nicht.

Justin: Die englische Kultur hier ist formeller. Es ist fast wie eine Teilung in arm und reich und wenn du auf der falschen Seite geboren bist … Aber gleichzeitig fehlt es ihnen oft an “Kultur”, an Benehmen. Hier glauben die Frauen, sie sind gleichberechtigt und wenn ein Mann ihnen die Tür aufhält oder ihnen den Stuhl an den Tisch rückt, dann schimpfen sie sogar, dass sie das allein könnten. Das ist eine unmögliche Art hier. Der Freund einer Enkeltochter kam zum Essen und hat sich nicht einmal bedankt. Wir versuchen auch unseren Enkeln etwas Benehmen beizubringen. Einer von ihnen bedankt sich nicht, sagt einfach nur: Nein. Sie werden hier nicht erzogen.

Faith: Einmal war ich im Krankenhaus und die Krankenschwester fragte mich, ob das mein Mann sein. Ja, warum? Er ist so höflich… Er ist mein Mann und ich rede nicht schlecht mit ihm. Wir sagen bitte und danke zueinander. Die Krankenschwester war überrascht.

 

Der Erfolg einer Familie ...

Justin: Harte Arbeit! Anfangs war es schwierig, die Kinder nahmen jeden Job, den sie bekamen, überall im Land, und haben sich dann bewähren müssen. Als Hilton hier mit

einem Hilfsarbeiterjob anfing, hat er sich, wenn er mit einer Aufgabe fertig war, nicht wie die anderen in die Sonne gesetzt und ein Bier getrunken oder ist zum Fischen gegangen, sondern hat gefragt, ob sie für ihn noch etwas anderes zu tun hätten. Das hat ihn bei den Kollegen nicht beliebt gemacht. Aber wenn sich hier vier 'Kiwis' und ein Südafrikaner um einen Job bewerben, dann nehmen sie den Südafrikaner. So ist er langsam von Stufe zu Stufe aufgestiegen, hat richtig Karriere gemacht.

Faith: Er ist eine Führungspersönlichkeit … In der Familie besprechen und diskutieren wir alles, besonders wenn etwas Dringliches ansteht. Wir teilen alles. Wir schlafen sogar immer noch im selben Zimmer, nur wenn ich schnarche, dann wünscht er sich, ich würde das endlich mal ändern (Lachen). -

 

 

„Wer viel von dieser Welt gesehen hat,

der lächelt,

legt die Hände auf den Bauch

und schweigt.“

(Kurt Tucholsky)

 

 

 

 

Petra Uhlenbrock

Diplom-Psychologin -

Psychologische Psychotherapeutin 

 

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