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Krisenbewältigung  - eine Trilogie


Diese Seminarreihe entstand in Anlehnung an das '3-Phasen-Konzept der Transformation', wie es auf der Seite 'Philosophie' beschrieben wird. 

Die 3 nachfolgenden Seminar-Angebote sind als Trilogie konzipiert, jedoch auch als Einzelseminare sinnvoll.


Für ihre Durchführung wäre idealerweise ein Zeitrahmen von jeweils 2 Tagen sinnvoll mit einer Pause zwischen den Blöcken, um das Erlebte nachwirken zu lassen. Auch eine Konzeption über 3 Folgetage bietet sich an, womit die Themen eher ineinander fließen können. Praktische Übungen lockern den Verlauf auf und ermöglichen individuelle Lösungsansätze.   


Besonders die Teile 1 und 2 können emotional herausfordernd sein und sind daher nur bedingt geeignet für Menschen in einer akuten Krisensituation. Zumindest sollte wir dies vorher in einem persönlichen Gespräch klären. Zur akuten Krisenintervention wird dringend auf die Hilfe von betreuenden Ärzten, auf  niedergelassene Psychotherapeuten, die Angebote von Akutkliniken und Beratungsstellen, von Telefon-Notdiensten und Anlaufstellen in den neuen sozialen Medien verwiesen. Im Falle von akuter Selbstgefährdung ist sofort eine Notfall-verhindernde Maßnahme zu ergreifen. Dazu bieten auch Polizei und Notdienste kompetente Auskunft und schnelle Hilfe.



Teil 1: Krisen annehmen und positiv gestalten

 

Große ungewollte Lebensveränderungen treten in unser Leben wie der sprichwörtliche Bulle in den Porzellanladen. Sie walzen die persönlichen Schutzwälle nieder, stürzen uns in Angst, Chaos und Schmerz. Die alte Ordnung ist aufgelöst, die Zukunft scheint ungewiss. „Yesterday…“.

Anlässe gibt es viele und kein Mensch ist davor gefeit: Eine lebensbedrohliche Krankheit, der beinahe tödliche Unfall mit gravierenden Folgen, die Erfahrung tvon Gewalt oder Verlust – alle sind ein individueller und auch einsamer Akt der Konfrontation mit der eigenen Verletzbarkeit und den Grenzen des bisher verfolgten Lebenskonzepts. Genauso können wir von einer 'Tragödie der Nicht-Ereignissse' betroffen sein als bittere Erkenntnis eines unerfüllt bleibenden Lebenstraums oder eines leer gewordenen Alltags. 

Krisen sind eine Aufforderung des Lebens, über uns selbst hinaus zu wachsen und den Weg zu Selbstermächtigung und Tatkraft zu beschreiten. Kein Buch, kein Freund, nicht einmal eine glückliche Fügung kann uns diesen individuellen Prozess abnehmen. Es ist vielmehr ein Weg in die eigene Tiefe zu den verborgenen 'Schatten', die nun mit Heldenmut und 'learning by experiencing' aufzulösen sind.

Doch wir haben genug Werkzeuge zur Hand. In jedem von uns schlummern ungezählte ungenutzte Potentiale - unentdeckte Fähigkeiten, Kraft, Sensibilität und Träume.


Krisen sind nicht chaotisch, sie folgen einer bestechenden Logik. Wer seine 'innere Wahrheit' erkennt, kann sich aus Ohnmacht und Resignation befreien. Unlösbare Krisen gibt es nicht. Nur liegen die Lösungen oft nicht da, wo wir bisher gesucht haben, wo uns alte Glaubenssätze und Gewohnheiten, Vermeidung oder halbherzige Versuche fest halten. Transformation braucht den Entschluss, alles, Überzeugungen, Erinnerungen, Gefühle, Handlungen, Lebensweise und persönliches Umfeld genau zu betrachten und notfalls schrittweise zu überarbeiten. Wenn wir so 'Freiheit von…' schaffen, erreichen wir 'Freiheit für…'.

Menschen nach einer solchen 'Heldenreise' sind aufgewacht. Sie bereichern die Welt mit ihrem inneren Licht, mit ihrem höheren Bewusstsein für Beziehungen, Werte, Verantwortung und Sinnhaftigkeit des Daseins. Am Ende werden wir belohnt mit einem „neuen Leben“, manche Menschen feiern einen zweiten Geburtstag, andere leben nun an anderem Ort, mit anderen Mitmenschen und mehr Erfüllung.

 

In diesem Seminar werden wir uns einen Überblick über die 3 Phasen einer gelingenden Krisenbewältigung verschaffen und dabei Fragen zur eigenen Transformation stellen:

* Welche Lebenskrise durchlebe ich gerade oder habe ich durchlebt und worin

   besteht ihre Logik in meinem Leben? Auf welches Lebensthema weisst sie mich

   hin? Habe ich früher schon Ähnliches erlebt und wie habe ich es bewältigt?

* Welche Erkenntnisse kann ich jetzt aus meiner Situation ziehen und welche

   Fähigkeiten müsste ich entwickeln, um die Krise zu meistern? Welche Wege 

   habe ich mir noch nie erlaubt oder zugetraut zu gehen?

* Gibt es in mir noch verborgene 'Schatten', ungelöste Konflikte, Illusionen, Trauer,

   Trauer und Verlust oder gar ein Trauma? Wie könnte ich damit umgehen, um 

   den 'inneren Keller' aufzuräumen und zu leeren? 

* Was wäre ein sinnvoller nächster Schritt, um durch 'Freiheit von...' zu 'Freiheit

   für...' zu gelangen? Welche Entscheidung steht an?

* Wie kann ich dies praktisch in meinem Alltag umsetzen, z. B. in täglichen kleinen

   Schritten, und wer oder was könnte hilfreich sein, um auf diesem Weg voran zu       schreiten?


Im gemeinsamen Austausch und mit Strategien aus Gruppen- und Einzelarbeit aus Gestalttherapie, NLP,  Psychodrama, Systemaufstellungen sowie meditativen Ansätzen und Traumreisen werden wir uns den jeweils eigenen Themen widmen - und dabei hoffentlich viel Spaß haben!



Teil 2: Gesunder Umgang mit Gefühlen


In den 'heissen' Phasen einer Lebenskrise können Gefühle dramatisch sein und am liebsten würden wir uns von ihnen befreien. Doch Gefühle sind wichtige Botschafter, Ratgeber und Energielieferanten. Sie machen uns lebendig und motivieren uns, Beziehungen aufrecht zu erhalten, einen Beruf selbst in herausfordernden Momenten mit Engagement zu betreiben, trotz allem Hoffnung und Lebensfreude zu erleben und unsere Träume nicht zu begraben. Inneren Frieden wünscht sich wohl jeder - doch vorher muss erst ein Berg von "Zeug" geordnet und befriedet werden. Unsere komplexe Gefühlswelt ist oft nicht aufgeräumt und klar, sondern verworren, impulsiv, anfällig für Manipulationen und durchsetzt von Überbleibseln unverdauter Erfahrungen bis zurück in die Kindheit. Urteilende Gedanken, Zielkonflikte und sozialer Druck, aber auch Schicksalsschläge und Krankheiten können uns in kaum mit dem Verstand allein zu durchschauende Verstrickungen führen.So werden Gefühle schwer aushaltbar und schwer auflösbar - Nährboden für psychosomatische Erkankungen und starke Schwankungen im Erleben unserer Selbst und unseres Alltags.


In diesem Seminar lernen wir, unsere Gefühle achtsam und vorurteilsfrei zu beobachten, zu sortieren und Schritte zur Befreieung von 'altem Zeug' anzugehen. Dazu dienen auch Erkenntnisse über unsere typischen Gedankenmuster, unsere psychosomatischen Stressreaktionen und unsere inneren Leitsätze (sog. Glaubenssätze), die wir aus Erfahrungen über uns selbst und das Leben gezogen haben. Wir  betrachten unsere wesentlichen Beziehungen, erkennen typische Muster (auch Männer- und Frauen-typische) und nähern uns positiven Strategien zur Konfliktklärung an. Zuletzt geht es um einen Rückblick auf das bisherige Leben und eine Neuinterpretation der Erfahrungen. Die Aufgaben der Gegenwart (z. B. die Sorge für alt gewordene Eltern) gelingen besser, wenn wir mit ihnen Frieden schließen und die Vergangenheit (z. B. nach einem Verlust) in einem dankbaren Rückblick loslassen können.

Das Seminar betont die Selbsterfahrung, denn Klarheit kommt von innen und wirkt dann nach außen. Wir experimentieren mit Imaginationen, Achtsamkeit, Rollenspielen, Familien- und System-Aufstellungen, Loslass-Übungen, heilsamen Zeremonien und kreativem Ausdruck. Und natürlich geht es auch um Spaß und das gemeinsame Erleben in der Gruppe!



Teil 3: Neues Leben nach der Krise


Willkommen beim 3. Teil der Seminar-Reihe „Krisenbewältigung“ mit ihrem Blick durch eine nun geöffnete Tür hinaus in die eigene Zukunft !


„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“ schrieb Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“. Wie weit sich dieser Zauber entfalten kann, liegt in unserer eigenen Hand: Sind wir bereit, nicht nur hinaus zu schauen, sondern durch diese Tür auch in unser neues Leben hinaus zu schreiten? Im Seminar werden wir dies in 3 Leveln näher betrachten:


1. Level: Mit „rationaler Akzeptanz“ einer Lebenskrise, z. B. einer Erkrankung, viel Disziplin, Abkehr von früheren Verhaltensweisen und gesünderen sozialen Umfeldern kommt wieder Stabilität in den Alltag. Die neue Basis bleibt jedoch oft mühsam, die Freiheitsgrade sind eingeschränkt, die Aufgaben liegen darin, bewusste Selbstfürsorge zu betreiben und Schäden zu beheben.


2. Level: Eine innere Auseinandersetzung hat begonnen, die Ursachen der Lebenskrise in der eigenen Persönlichkeit und Lebensgeschichte werden aufgearbeitet. Nach der Trauer um Verlorenes und der Auflösung verborgener und offener Konflikte kommt wieder mehr Neugier auf die Genuss-Seite des Lebens auf. Dieser Prozess braucht seine Zeit, aber die Vielfalt der wieder möglichen Sinneserlebnisse beglückt, Beziehungen werden harmonischer, die Kraft fließt leichter - so könnte es bleiben …


3. Level: Wer hier nicht stehen bleibt, für den öffnen Herz und Hirn ihre Türen: neue Visionen tauchen wie aus dem Nichts auf. Was steckt sonst noch in mir? Welche Geheimnisse des Lebens und der Welt warten auf Entdeckung? Was könnte meine wirkliche Lebensaufgabe sein? Aus der tief verborgenen „Schatzkiste“ im eigenen Inneren entspringen Talente und Träume. Achtsamkeit, Kreativität und sich-darauf-Einlassen verwandeln sie in ganz neue Erfahrungen und Freiheiten. Wir sind im „flow“, im fließenden tätigen SEIN. Auf die frühere Lebenskrise kann mit dem Bewusstsein von „alles machte Sinn“ nun mit Dankbarkeit zurück geschaut werden. Und der Weg geht weiter …


Nach einer ersten Standort-Analyse im eigenen Verwandlungsprozess gehen wir einen im wahrsten Sinne Wunder-vollen Weg hin zu mehr Selbstentfaltung - mit Be-Sinn-ung, gemeinsamem Erleben und Aha-Erlebnissen. „Ich wusste gar nicht, dass ich das erleben kann!“ - wenn dieser Satz im Inneren klingt, dann öffnen Begeisterung und Neugier den Geist, aktivieren neuen Mut und führen vielleicht zu dem Entschluss, etwas lang Gehegtes endlich anzugehen.


Wie gewohnt werden wir in lockerem Stil mehr und mehr vom Alltag in die Ruhe und zu uns selbst finden. Es geht um das Erspüren innerer Impulse, Bedürfnisse und Sehnsüchte. Dabei haben wir besonders im 3. Teil Raum für persönliche Anliegen und die im Prozeß neu aufgetauchten Themen.



                                   





 

Petra Uhlenbrock

Diplom-Psychologin -

Psychologische Psychotherapeutin

bei

Seminare und Coaching Rhein-Sieg

 


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